Schmerzensgeldtabelle

Zu den nachfolgend aufgelisteten Schmerzensgeldern ist anzumerken, dass Entscheidungen über die Höhe des Schmerzensgeldes immer Einzelfallentscheidungen sind und die hier gelisteten Urteile lediglich eine grobe Orientierung bieten. Wie hoch das Schmerzensgeld tatsächlich ausfallen wird, hängt ausschließlich von dem individuell erlittenen Leid ab.

 

Fuß (mit Sprunggelenk)

500LG München I, Urteil aus März 2013
Prellung rechter Außenknöchel mit Abschürfungen nach Kollision mit Motorrad

€ 2.000OLG Naumburg, Urteil aus September 2011
Fraktur des Mittelfußknochens , knöcherne Absprengung im Bereich des Mittelfußknoches sowie Supinationstrauma im Bereich des linken oberen Sprunggelenks

€ 4.000AG Koblenz, Urteil aus Juni 2013
Offene mehrfragmentäre Weber-C-Fraktur mit Subluxation des oberen rechten Sprunggelenks, Klägerin ist als Fußgängerin von einem Pkw angefahren worden

€ 7.500OLG Nürnberg, Urteil aus August 2008
Fersenbeinmehrfachfraktur, Kläger stürzte, weil eine Leiter zum Heuboden Feriengeländes nicht ausreichend gesichert war

€ 10.000 OLG Karlsruhe, Urteil aus Dezember 2008
Bimalleoläre Luxationsfraktur des oberen Sprunggelenks mit geschlossenem Weichteilschaden 3. Grades, Verstoß gegen die Streupflicht, Sturz auf vereisten Zuweg der Tiefgarage

€ 12.000LG München I, Urteil aus Februar 2003
Fraktur linker Außenknöchel, Typ Weber A, Morbus Sudeck III. Grades

€ 15.000KG Berlin, Urteil aus Dezember 2012
Rechtswidrige Hallux-Valgus-OP infolge eines Aufklärungsfehlers, Eintritt von Dauerschmerzen und Gefühlsstörungen in beiden Füßen, Abhängigkeit von starken Schmerzmitteln

€ 20.000LG Saarbrücken, Urteil aus September 2009
Schwere Verletzungen des  linken Fußes, Ablederung der Fußweichteile, Weichteildefekt von 10 x 10 cm im Bereich des Fußrückens, Talushalsfraktur, Aithen-II-Fraktur des distalen Schienbeins im Bereich des Innenknöchels, Kläger ausgerutscht auf ungesicherten Betonträgerstapels, Beklagter verletzte Verkehrssicherungspflicht

€ 35.000LG Nürnberg-Fürth, Urteil aus Mai 2011
Amputation des linken Fußes ab der Ferse, Zug erfasste Fuß des Geschädigten und zerquetschte diesen

 


 

Unterschenkel

€ 3.000 – OLG Karlsruhe, Urteil aus Januar 2015
Unterschenkelfraktur, Rad des Fahrzeuges des Beklagten kam auf dem rechten Sprunggelenk eines 12 jährigen Mädchens zum Stehen

€ 10.000 – LG Essen, Urteil aus Mai 2004
Komplizierter Trümmerbruch des rechten Unterschenkels und des oberen Sprunggelenks, Straße war aufgrund einer Verletzung der Verkehrssicherungspflicht vereist, wodurch der Kläger ins Schleudern geriet

 


 

Hüfte

€ 3.000AG Gießen, Urteil aus August 2008 
Rechtsseitige Hüftfraktur bei Radrennen, Radfahrer blieb an nicht gesicherten rotweißem Pfosten hängen, Haftung wegen grober Fahrlässigkeit in den AGB’s unzulässig ausgeschlossen

€ 15.000OLG Frankfurt am Main, Urteil aus April 2010
Bruch des Geradschafts einer Hüftprothese und zwei Folge OP infolge falschen Materials; Patient erhielt Hüft-TEP, nach dem Bruch erhielt er nicht mit der Schraubenpfanne kompatible Inlays, wodurch ein Inlayriss entstand, Geradschaft war von minderwertiger Qualität

€ 20.000OLG München, Urteil aus September 2013
Fraktur der Hüfte und des lateralen Schenkelhalses; dieser verheilte in Einstauchung; Ursächlich war ein Verkehrsunfall; die Haftungsquote wurde mit 70 zu 30 zugunsten des Geschädigten bemessen

€ 30.000OLG München, Urteil aus Juni 1995
Hüftluxationsfraktur, T-förmige Pfannenfraktur; Impressionsfraktur des Hüftkopfes; Fraktur des vorderen und hinteren Pfannenpfeilers; Hämatom mit intraabdomineller Ausdehnung, Mitverschulden von 1/3, Totalendoprothese eingesetzt

€ 35.000OLG München, Urteil aus Juli 1997
Septische Arthritis des linken Hüftgelenks, anschließende Femurkopfnekrose; Auslöser war eine Mittelohrentzündung; Betreuer einer Ferienerholung stellten eine 12-jährige Schülerin nicht einem Arzt vor, wodurch die Krankheitskeime die Hüfte befielen

€ 60.000 OLG Frankfurt am Main, Urteil aus September 2007
Hüftnekrosen beidseitig infolge eines ärztlichen Behandlungsfehlers; Fehldiagnose und Behandlung mit stark cortisonhaltigem Medikament über einen langen Zeitraum

€ 100.000OLG Nürnberg, Urteil aus Oktober 2011
Bei Neugeborenen wird angeborene Hüftluxation links jahrelang fehlerhaft behandelt; das Becken deformierte sich infolgedessen völlig, es musste sich mehrfacher vermeidbarer Operationen und Behandlungen unterziehen

 


 

Geschlechtsorgane, männlich

€ 2.500AG Wilhelmshaven, Urteil aus Mai 2001
Prellung des Hodens und Nebenhodens links und Bluterguss am linken Hodensack durch tritt eines Fußballspielers mit Stollenschuh

€ 10.000OLG Hamm, Urteil aus Dezember 2013
Kniestoß in den Hodenbereich durch Körperverletzungsdelikt und anschließende fehlerhafte Entfernung des Hodens

€ 15.000LG Regensburg, Urteil aus Juli 2007
Verlust des linken Hodens aufgrund eines schwerwiegenden ärztlichen Behandlungsfehlers, Arzt erkannte bei 14-jährigen Jungen eine Hodentorsion nicht, Zeugungsfähigkeit war noch vorhanden

€ 15.000OLG Köln, Urteil aus März 1994
Ärztlicher Behandlungsfehler einer Balanoposthitis, Angst vor Impotenz, schmerzensgelderhöhende Dokumentationsfehler, Erhaltung der Kohabitationsfähigkeit

€ 48.500LG Halle, Urteil aus Dezember 2002
Entfernung des linken Hodens eines 27-jährigen Mannes infolge eines ärztlichen Behandlungsfehlers, Zeugungsunfähigkeit

 

Geschlechtsorgane, weiblich

€ 2.000 LG Mönchengladbach, Urteil aus Januar 2006
Unzureichende Ausschabung des Uterus mit anschließender Gebärmutterentzündung, Aufklärungsfehler durch Arzt, Beschwerdefreiheit zum Zeitpunkt der Entlassung

€ 10.000LG Koblenz, Urteil aus Januar 2006
Brustwarzenpiercing führte zur Abszessbildung und anschließender Mastitis, unzureichende Aufklärung mit dem Hinweis auf einen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, Risiken wurden nicht benannt

€ 10.000OLG Hamm, Urteil aus Juni 2000 
Medizinisch nicht indizierte Gebärmutterentfernung, Ursachen der bestehenden Beschwerden wurden nicht ausreichend befundet

€ 30.000LG Hamburg, Urteil aus Januar 2005
Revision der Axillaregion und Entfernung der linken Brust infolge eines Tumors, Verzögerung der Diagnose eines Mamma-Karzinoms um 1 ¾ Jahre, weil Röntgenkontrolle nicht innerhalb von 6 Monaten nach Mammographie durchgeführt worden ist

€ 125.000 –  OLG Hamm, Urteil aus Dezember 2001
Entfernung beider Brüste einer 30-jährigen Frau, weil Arzt pathologische Befunde nicht über einen Zeitraum von 10 Jahren aufbewahrte und in der Folge keine sichere Diagnose zur Gut- oder Bösartigkeit treffen konnte

 


 

Bauch, Magen

€ 1.500AG Geilenkirchen, Urteil aus Juni 2000
Pararektalschnitt bei Blinddarmoperation; dadurch entstand eine auffällige Narbe bei einer 21-jährigen Frau; fehlerhafte Aufklärung, Wechselschnitt hätte kosmetisch besseres Ergebnis erzielt

€ 8.000LG Braunschweig, Urteil aus März 2004
Unterleibs-, Bauchschmerzen und Übelkeitsgefühl über viele Jahre; Tuch bei Operation im Bauch vergessen und erst nach 17 Jahren entfernt

€ 40.000OLG Düsseldorf, Urteil aus Dezember 1998
Vollständige Magenresektion wegen fehlerhaft histologischer Untersuchung, Diagnose eines Magenkarzinoms anstelle des tatsächlichen Befunds einer inkomplett erosiven Corpusgastritis mit Drüsenstumpfregeneration

€ 80.000 – LG München I, Urteil aus August 2001
Verletzung der Bauchschlagader aufgrund eines Bedienungsfehlers bei einer laparoskopischen Appendektomie, Bildung eines Dekubitus im Gesäßbereich rechts und links

 


 

Darm

€ 3.750 OLG Köln, Urteil aus Juli 1996
Nicht indizierter laparoskopischer Eingriff führte zu einer Darmperforation, Teilverlust des Dünndarms, Verwachsungen im Bauchraum erforderten ohnehin Laparatomie

€ 12.000 OLG Zweibrücken, Urteil aus April 2007
Patient mit Morbus-Chron-Erkrankung erlitt multiple frei Darmwanddurchbrüche und eine eitrige Bauchfellentzündung wegen eines verspätet erhobenen Befundes

€ 17.500OLG Düsseldorf,  Urteil aus November 2001
Blinddarmdurchbruch nach nicht erkannter Blinddarmentzündung, unvollständige Diagnostik, Arzt durfte Appendictis nicht ausschließen

€ 90.000OLG Hamm, Urteil aus November 2014
Teilresektion des Dünndarms mit anschließendem Kurzdarmsyndrom, Behandlungsverzögerung einer Ileuserkrankung von 5 bis 6 Tagen, dauerhaft arbeitsunfähig

€ 220.000OLG Hamm, Urteil aus September 2013
Darmperforation und Bauchfellentzündung nach Darmspiegelung und Entfernung eines Darmpolypen; Aufklärungsfehler; künstlicher Darmausgang und komplizierter Krankheitsverlauf

 


 

Leber, Galle

€ 3.500LG München I, Urteil aus Juni 2002
Nicht indizierte Leberpunktion, mit starken Schmerzen und Todesangst

€ 7.500OLG München, Urteil aus Februar 1990
Infektion mit Hepatitis Non-A-Non-B aufgrund eines nicht ausreichend desinfizierten Einlaufgerätes

€ 20.000LG Darmstadt, Urteil aus März 1992
Entfernung des linken Leberlappens infolge einer Fehldiagnose, Geschädigter musste unnötige Operation erdulden

€ 35.000OLG Hamm, Urteil aus Mai 1997
Hepatitis C-Infektion nach Bluttranfusion

€ 75.000LG Hagen, Urteil aus Dezember 2000
Durchtrennung des großen Gallenganges und des Bauchspeicheldrüsenganges infolge eines ärztlichen Behandlungsfehlers, unzureichende anatomische Präparation des Gallen- und Bauchspeicheldrüsenganges

 


 

Niere, Harnröhre, Blase

€ 6.000LG Köln, Urteil aus August 2007
Harnblasenverletzung, Blasenscheidenfistel, leichte Harninkontinenz infolge einer operativen der Gebärmutter

€ 10.000OLG Oldenburg, Urteil aus August 1996
Verlust der Nierenfunktion, mangelnde Aufklärung bei Dilatation rechts, Nieren waren schon im Vorfeld arteriosklerotisch geschädigt

€ 14.000OLG Köln, Urteil aus März 1992
Vollständige Dranginkontinenz nach Blasenoperation, die wegen einer Belastungsinkontinenz durchgeführt worden ist; keine Aufklärung über das Risiko erfolgt

€ 25.000OLG Celle, Urteil aus Dezember 2006
Verlust der linken Niere bei 12-jährigen Mädchen infolge eines Reitunfalles

€ 50.000 OLG Celle, Urteil aus Juli 2007
Verlust der Erektions- und Ejakulationsfähigkeit, Harninkontinenz; Prostatatektomie wegen irrtümlicher Krebsdiagnose

€ 150.000OLG Karlsruhe, Urteil aus September 1994
Verlust der Niere nach Nierensteinentfernung infolge eines Aufklärungs- und Behandlungsfehlers, dauerhafte Dialysepflicht

 


 

Lunge, Luftröhre, Speiseröhre

€ 2.500AG Büdingen, Urteil aus Juli 1998
Speiseröhrenverletzung infolge des Verzehrs einer im Salat befindlichen Glasscherbe in einer Gaststätte

€ 7.500OLG Düsseldorf, Urteil aus August 2002
Speiseröhrenverletzung bei einer Schluckschalluntersuchung

€ 15.000OLG Düsseldorf, Urteil aus Februar 2008
Venenthrombose im rechten Bein führte zu einer Lungenembolie und später zu multiplen Lungenembolien; Unterlassen der Thromboseprophylaxe bei einer zweiwöchigen Ruhigstellung des Unterschenkels mittels eines Gips

€ 15.000OLG München, Urteil aus Mai 1994
Verlust einer stark vorgeschädigten Lunge aufgrund der Unterlassung einer weiten ärztlichen Diagnose

€ 125.000LG Köln, Urteil aus Oktober 1996
Entfernung der linke Lunge wegen nicht rechtzeitigem Erkennen einer Lungentuberkolose, trotz eindeutiger Symptomatik: -Minderung der Leistungsfähigkeit, Husten mit Auswurf und Nachtschweiß

€ 160.000 LG Saarbrücken, Urteil aus März 2001
Verlust des rechten Lungenflügels, da beim Lasern der Luftröhre der Laser explodierte und den rechten Lungenflügel verbrannt

 


 

Herz

€ 3.000OLG Koblenz, Urteil aus März 2011
Beschädigung eines Herzrhythmusregulators bei einem MRT und Neuimplantation infolge eines groben Behandlungsfehlers

€ 5.000OLG Oldenburg, Urteil aus November 1997
Herzwandaneurysma herausgebildet nach unzureichender Diagnostik eines Vorderwandinfarkts

€ 20.00LG Kaiserslautern, Urteil aus Mai 2006
Abriss an der Herzklappe zwischen rechtem Vorhof und rechtem Ventrikel infolge eines Verkehrsunfalls; Erforderlichkeit eines technischen Herzklappenersatzes, der jedoch bei dem 29-jährigen Verletzten erneuert werden muss, da er nicht lebenslang hält

€ 20.000OLG Düsseldorf, Urteil aus Dezember 1998
15 cm Katheterfragment in der rechten Herzkammer verblieben; Versuche zum Entfernen scheiterten, da Fragment bereits mit der Herzwand verwachsen waren

€ 37.500LG Berlin, Urteil aus Dezember 2000
Herzinfarkt nach unterlassener Befunderhebung trotz des Auftretens von Brustschmerzen

€ 100.000OLG Hamm, Urteil aus November 2009
Verschluss der dominanten Koronararterie; Notwendigkeit eines Schrittmachers; Kunstherz eingesetzt; Herzimplantation nach 4 Monaten; Katheterintervention wurde ohne eine wirksame Einwilligung durchgeführt

€ 200.000OLG Köln, Urteil aus Oktober 2011 
Perioperativer Hinterwandinfarkt, Einschränkung der Pumpleistung des Herzens; Aufklärung über Risiken einer Mitralklappen-OP erfolgte verspätet; Notwendigkeit einer Herzklappeninplantation

 


 

Wirbelsäule

€2.500LG München I, Urteil aus November 1996
HWS-Schleudertrauma durch Verkehrsunfall mit langwierigen Heilungsverlauf

€ 5.000OLG Frankfurt am Main, Urteil aus Februar 2015
Fraktur 4. Lendenwirbelkörper (LWK) und Läsion der 8. und 9. Brustwirbelkörper (BWK); ursächlich war ein Sturz beim Einsteigen in den Bus

€ 10.000LG Konstanz, Urteil aus Januar 2013
Berstungsfraktur des 12. BWK; ursächlich war ein Sturz durch aus dem Regal fallende Bilder in einem Kaufhaus

€ 15.000OLG Köln, Urteil aus September 2012
Fixateur-interne nach einer Wirbelsäulen-OP nicht alsbald entfernt, Schraubenfehllage, grober ärztlicher Behandlungsfehler und fehlende wirksame Einwilligung

€ 25.000LG Bonn, Urteil aus Juli 2004
Instabile Frakur der HWS, Rückenmarkskontusion im Bereich des 6./7. Halswirbelknochens infolge des Sprungs in ein Wasserbassin auf einer Veranstaltung, Verstoß gegen die Verkehrssicherungspflicht

€ 80.000 LG Bielefeld, Urteil aus April 2008
Wirbelbogenfraktur von Lendenwirbel 5, infolgedessen Kompression der Nervenwurzel; ursächlich war ein ärztlicher Behandlungsfehler bei einer Bandscheibenoperation

€ 500.000 zzgl. € 500,- mtl. Rente  LG Kiel, Urteil aus Juli 2003
Querschnittslähmung ab dem 1. Halswirbel bei 3,5-jährigem Kind, Sprechen nicht möglich, 24-h-Betreuung durch 7 Krankenschwestern und Pfleger, Sprechen unmöglich, Kommunikation über Augenbewegung

 


 

Schulter

€ 1.500 LG Düsseldorf, Urteil aus Oktober 2009
Klavikulafraktur und Prellungen; Streupflicht bei Glatteis nicht nachgekommen, Verstoß gegen die Verkehrssicherungspflicht

€ 2.000AG Amberg, Urteil aus Juli 2013
Rookwood III an der linken Schulter infolge eines Verkehrsunfalls mit dem Fahrrad

€ 2.000LG Schwerin, Urteil aus August 2003
Schultereckgelenksprengung rechts, Tossy III

€ 15.000OLG Köln, Urteil aus September 2006
Fraktur der linken Schulter, Kläger stürzte über nicht erkennbares Kabel in einer Spielothek, Verstoß gegen die Verkehrssicherungspflichten

€ 23.500OLG München, Urteil aus März 2003
Rotatorenmanschettenruptur links, Ruptur der langen Bizepssehne des linken Schultergelenks

 


 

Oberarm

€ 5.000 LG Freiburg i. Br., Urteil aus Februar 2007
Oberarmluxationsfraktur, 20 % Funktionseinschränkung des rechten Armes

10.000 LG Bochum, Urteil aus Juli 2004
Rechtsseitige Oberarmkopfmehrfragmentfraktur, Bewegungseinschränkung am linken Schultergelenk

€ 15.000 LG München I, Urteil aus Mai 2003
Dreisegmentbruch und Abtrennung des Oberarmkopfes vom Oberarmschaft; Abtrennung des großen Oberarmhöckers

22.000OLG München, Urteil aus März 2014
Fraktur beider Oberarme infolge eines Verkehrsunfalles; Klägerin musste während der Heilungsphase in halb aufrechter Position im Fernsehsessel schlafen, weil sie unter Asthma litt und aufgrund der Verletzung nicht seitlich schlafen konnte

30.000KG Berlin, Urteil aus August 1998
Überrolltrauma rechter Arm, ausgedehntes Weichteikdekollement des rechten Unterarm, Verletzung der Arteria brachialis, radialis und ulnaris, offene Humerusfraktur 3. Grades, Commotio cerebri

 


 

Arm, Unterarm und Ellenbogen

€ 1.500OLG Bamberg, Urteil aus August 2002
Komplizierte Radiuskopffraktur am rechten Ellenbogen; ursächlich war ein Verstoß gegen die Verkehrssicherungspflichten, wodurch der Kläger über einen Werbeträger stürzte

€ 5.000OLG München, Urteil aus Juni 2010
Schwere Unterarmfraktur nach Reitunfall

15.000OLG München, Urteil aus Februar 2012
Streckdefizit am linken Arm und Gefühlsminderung an den Fingern infolge eines groben Behandlungsfehlers bei der Versorgung einer Ellenbogentrümmerfraktur, Schädigung des Nervus ulnaris, keine übungsstabile, Osteosynthese

€ 20.000LG München I, Urteil aus Oktober 2000
Unterarmfraktur links, peripher neurogene Schädigungen des Nervus medianus und Nervus radialis am Unterarm und im Bereich der linken Hand, Bewegungseinschränkungen aufgrund einer Ulnaverkürzungsosteotomie

€ 40.000Saarländisches OLG, Januar 2004
Amputation der rechten Unterarms infolge eines groben ärztlichen Behandlungsfehlers, ursächlich war eine Schnittwunde an Beugesehne des rechten distalen Unterarms, welche unzureichend versorgt wurde; posttraumatisches Kompartment-Syndrom entstand

 


 

Hand, Finger, Handgelenk

€ 1.000 OLG Hamm, Urteil aus Januar 2006
Fraktur der rechten Hang infolge einer Verkehrssicherungspflichtverletzung; Sturz auf unerwarteter Treppenstufe

€ 2.000LG Trier, Urteil aus August 2001
Grundgliedbasisbruch im linken Kleinfinger, weil sich Ladendieb seiner Festnahme wiedersetzte

€ 5.000Saarländisches OLG, Urteil aus Februar 2014
Pferd verursachte Sehnenabriss und Frakturen der linken Hand

€ 10.000LG Bonn, Urteil aus Oktober 2005
Splitterfraktur und Sprengung des Radio-Ulnargelenks der rechten Hand, scapholunäre Dissoziation, Weichteilschwellung, hämoradisch eingeblutete Kontusion, Motorik-, Durchblutungs-, Sensibilitätsstörungen der rechten Hand

15.000OLG Köln, Urteil aus März 2013
Morbus Sudeck (CRPS) an der rechten Hand, ursächlich war ein chirurgischer Fehler nach einer Fraktur; nun Bewegungs- und Funktionseinschränkungen der Hand und Langfinger und Kraftminderung

€ 15.000LG Braunschweig, Urteil aus Juli 2008
Verletzung der Bandstrukturen des rechten Mittelhandknochens und Versteifung des Handgelenks, Becken-, Steiß- und Ellenbogenprellung infolge eines Sturz auf vereisten Eingangsbereich eines Geschäftsbereiches

 


 

Hals

€ 1.000 Thüringer OLG, Urteil aus Februar 2010
Prellmarke am Hals; Schürfwunden am Ellenbogen und links frontal im Gesicht mit Schwellungen, Verletzung durch schadhaften Zustand eines Zaunes auf einem Fußballplatz

€ 2.000KG Berlin, Urteil aus Mai 1997
Stumpfes Kehlkopftrauma wegen Schlägen infolge des Verstoßes gegen die Hausordnung; Prellungen am linken Unterschenkel multiple Prellungen im Bereich des oberen Brustbeines, an der Kopfschwarte, am linken Winkel des Kiefers mit Zahnabsplitterungen

€ 2.500LG Osnabrück, Urteil aus November 1990
Durchtrennung der Schilddrüse, der Arteriae cervikalis und vertebralis, infolge einer tiefer Schnittwunde am Hals rechts

€ 6.000OLG Oldenburg, Urteil aus April 1996
Nach einer Mandeloperation nachbluten aus dem Tonsillenbett, 4 l Blutverlust, weil der zuständige Arzt nicht informiert worden ist

€ 20.000 Thüringer OLG,  Urteil aus Juni 1998
Luftröhren- und Ringknorpelverengung, Lähmung im Kehlkopfbereich, Stimmlippenbeweglichkeit eingeschränkt, ursächlich war ein stumpfes Halstrauma

 


 

Gesicht

€ 1.500LG Osnabrück, Urteil aus September 1999
Nasenbeinbruch durch eine Kopfnuss

€ 5.000LG München I, Urteil aus September 2005
Schleudertrauma und Prellungen, linksseitige Mittelgesichtsfraktur, Orbitabodenfraktur links aufgrund eines S-Bahn-Unfalls, Kläger wurde Orbitabodenplastik eingesetzt, wodurch er Doppelbilder auf dem linken Auge sah

€ 6.000LG München II, Urteil aus Februar 2014 
Doppelter Kieferbruch infolge von einem Faustschlag

€ 10.000LG Ravensburg, Urteil aus Januar 2009 
Lidhämatom rechts, Nasenbeinfraktur, Blutung unter der Augenbindehaut, Schädelprellung, Handgelenksdistorsionen, Lockerung Zahn 11, diverse Schmelzrisse und Kronenfraktur 11, 21, 22 infolge mehrerer Schläge und Tritte

€ 20.000 LG Heidelberg, Urteil aus November 2004 
HWS-Syndrom mit Gehirnerschütterung, Erbrechen, Kopfschmerzen, Platzwunde an der Stirn (8 cm lang), Schnittwunden im Gesicht, vor allem am Augenlid, Beschädigung der Zähne 11, 21 F 4, infolge einer Verkehrsteilnahme unter Drogeneinfluss

€ 32.500 OLG Nürnberg, Urteil aus Juli 1997 
Fraktur beider Kieferhöhlenwände, sowohl Vorder- als auch Hinterwand, Nasenbeintrümmerfraktur, Stirnhöhlenvorder- und -hinterwandfraktur, Siebbeinfrakturen, Gesichtsweichteilverletzungen, verzögerte und zu geringe Schadensregulierung

€ 100.000OLG Dresden, Urteil aus Februar 1997
Impression beider Kiefer- und Stirnhöhlen, Schnittverletzungen und Frakturen im Gesicht, multiple Frakturen der rechten Augenhöhle und des Nasenbeins, beidseitige Oberkieferfraktur, beidseitiges Hämatosinus, offenes Schädelhirntrauma 2. Grades, Jochbein- und Unterkieferfraktur, Durchgangssyndrom mit depressiven Zuständen und Verwirrtheit, Fraktur des Dens axis

 


 

Kopf

€ 500 LG Magdeburg, Urteil aus September 2010
Kopfplatzwunde infolge einer nicht ausreichend Beschilderung einer Straße mit Rollsplitt

€ 7.500LG Hagen, Urteil aus Januar 1993 
Schussverletzungen, durch in den Hinterkopf eindringende Kugel und Glassplitter in ein Auge, vorübergehende Sehminderung

€ 12.000 LG Düsseldorf, Urteil aus Februar 2009 
Schädelhirntrauma 1. Grades mit kleiner Subarachnoidalblutung, posttraumatische Kopfschmerzen, Schädelfraktur infolge der Verletzung der Streupflicht

€ 20.000LG Neuruppin, Urteil aus Februar 2009 
Schädelhirntrauma 2. Grades, subarachnoidale und subdurale, Kalottenfraktur links

€ 50.000 OLG Hamm, Urteil aus April 2005
Kalotten- und Schädelbasisfraktur beidseits, geschlossene Frakturen von Fibula und Tibia, Nasengerüstfraktur, posttraumatische Psychosyndrom bei einem 11-jährigen Kind

€ 100.000 Brandenburgisches OLG, Urteil aus März 2015
Vorder- und Hinterwandfraktur des Schädels und neurogene Schluckstörung nach Sturz vom Barhocker auf der Betriebsweihnachtsfeier; Geschmacks- und Geruchssinn verloren

 


 

Haare

€ 250AG Köln, Urteil aus August 2001
Dauerwellenbehandlung führte zur Erheblichen Schädigung der Haarstruktur und zum Abrrechen vieler Haare

€ 1.000AG Berlin-Charlottenburg, Urteil aus April 2012
strohiges Haar („besenartig strohig“) durch fehlerhafte Haarbehandlung

€ 1200AG Ribnitz-Damgarten, Urteil aus Februar 2014
Ausriss eines Handteller großen Büschels Haare

€ 10.000OLG Karlsruhe, Urteil aus November 1995
Vollständiger Haarverlust aufgrund einer Immunstörung nach Schleudertrauma

€ 18.000OLG Koblenz, Urteil aus Juli 2013 
Absterben von Gewebe auf der Kopfhaut, wahrscheinlich dauerhafter Verlust sämtlicher Haare in dem Bereich; ursächlich war eine toxische Kontaktdermatitis durch Haarefärben beim Friseur

 


 

Geburtsschäden

€ 13.000 zzgl. € 100,- mtl. Rente – OLG Düsseldorf, Urteil aus Januar 2002 
Armplexusparese links nach Schulterdystokie bei Entbindung.

€ 25.000 – OLG Karlsruhe Urteil aus Dezember 2004
inkomplette Lähmung des rechten Armes aufgrund Schädigung des Armwurzelnervs mit Wachstums- Bewegungseinschränkung.

€ 40.000 – LG Hechingen, Urteil aus Oktober 2004 
Armplexusparese links, Schulterschiefstand, fehlender Patella- und Bizepssehnenreflex nach Schulterdystokie sowie Horner-Syndrom.

€ 50.000 – OLG Frankfurt/Main, Urt. 11.12.2002, Az: 13 U 199798
Claviculafraktur, Erb’sche Lähmung (obere Armplexusparese) und Wirbelsäulenskoliose nach Schulterdystokie.

€ 50.000 – OLG Düsseldorf, Urteil aus Januar 2003
Lähmung des Plexus brachiales mit gleichzeitigem Hornersyndrom.

€ 60.000 – OLG München, Urteil aus Juli 2010 
Plexusparese nach Schulterdystokie mit sog. Fallhand.

€ 62.500 – OLG Hamm, Urteil aus April 2002
Läsion des oberen und unteren Armplexus (plexus brachiales) links.

€ 70.000 zzgl. € 200,- mtl. Rente – OLG Düsseldorf,Urteil aus November 2002
Hirnschaden nach Schädelfraktur infolge einer Zangengeburt und unterlassener operativer Versorgung.

€ 75.000 – OLG Köln, Beschuss aus September 2008
Schädigung des plexus brachialis rechts und des nervös phrenicus verbunden mit einem Wurzelausriss nach unsachgemäßer Behandlung einer Schulterdystokie. Die Schädigung des n. phrenicus führte zu einer Schädigung des Zwerchfelles, wodurch die Atmung behindert und die Funktion des rechten Lungenflügels auf die Hälfte reduziert wurde.

€ 110.000 – OLG Naumburg, Urteil aus März 2010
Mehrfachbehinderung infolge einer Hirnschädigung aufgrund eines Nabelschnurkonglomerates bei einer Spontanentbindung nachdem entgegen medizinischer Indikation eine Entbindung per Kaiserschnitt nicht vorgenommen worden ist. Der Kläger erlitt eine rechts betonte Bewegungsstörung, eine Störung des Sprachvermögens, der intellektuellen Leistungsfähigkeit sowie der Wahrnehmung.

 € 150.000 – OLG Stuttgart, Urteil aus Juni 2002
Überbeatmung eines asphyktisch geborenen Neugeborenen durch Beatmung mit verminderten Kohlendioxydpartialdruck. Aus diesem Behandlugnsfehler resultierte ein hypoxischer Hirnschaden sowie schwere und dauerhafte Schädigung des Klägers.

€ 175.000 – OLG Frankfurt/Main, Urteil aus Mai 2005
Periventrikuläre Leukomalazie mit der Folge einer spastischen Tetraparese aufgrund Überfütterung mit der zehnfach überhöhten Menge Tee und Glucose.

€ 200.000 – OLG Köln, Beschuss aus Februar 2006
Lähmung des Zwerchfelles durch Verletzung des nervus phrenicus mit der Folge des Ausfalles der Funktion einer Lungenhälfte.

 € 200.000 – OLG Naumburg, Urteil aus Dezember 2007 
Aktive Schwangerschaftsbeendigung durch Kaiserschnitt bei einer Frühgeburt und keine Aufklärung über das medizinisch indizierte Abwarten mit Förderung der Lungenreife. Infolge dessen schwere rechts- und beinbetonte Tetraparese, statomotorische Entwicklungsstörung und zentrale Sehbehinderung  sowie schwere geistige Behinderung.

€ 230.000 – OLG Brandenburg, Urteil aus Oktober 2002
Sauerstoffunterversorgung des Gehirns unmittelbar vor der Entbindung durch verzögerte Entscheidung, einen Kaiserschnitt vorzunehmen. Der Kläger ist bei starker Überstreckung der Wirbelsäule an das Bett gebunden, kann sich nicht koordiniert bewegen und erleidet Krämpfe. Es besteht nur eine Hell-Dunkel-Sichtigkeit und die Ernährung erfolgt mittels Magensonde.

€ 250.000 – OLG Bremen, Urteil aus November 2002
Hypoxisch-ischämische Hirnschädigung bei der Geburt infolge einer intrauterinen Streptokokkeninfektion.

€ 250.000 – LG München I, Urteil aus März 2006
Durch das Unterlassen einer indizierten Mikroblutuntersuchung wurden gravierende Sacherstoffuntersuchungen nicht erkannt, die dann zu einer Hirnschädigung führte.

€ 285.000 – OLG Koblenz, Urteil aus April 2002
Infolge eines Behandlungsfehlers erlitt der Kläger bei der Geburt eine Schulterdystokie und ist seitdem querschnittsgelähmt und auf fremde Hilfe angewiesen.

€ 300.000 – LG Dortmund, Urteil aus November 2007 
Infolge einer Asphyxie bei der Geburt sowie einer intrauterinen Hypoxie erlitt der Kläger eine hypoxische Hirnschädigung. Er ist nunmehr sehr schwer mehrfachbehindert und muss ständig durch ein Pulsoxymeter überwacht werden. Die Ernährung erfolgt durch eine PEG-Sonde eine Verständigung kann über die Eltern, die angaben, seine Schreie deuten zu können, nur sehr stark eingeschränkt erfolgen.

 € 300.000 – OLG Oldenburg, Urteil aus Mai 2008
Nach einem Unfall der Mutter in der 32. Schwangerschaftswoche kam es im Klinikum nach dem einsetzen der Wehen zu einer Spontangeburt, die entgegen der medizinischen Indikation nicht sofort beendet wurde. Der Kläger leidet unter einer schweren infantilen Zerebralparese und einer ausgeprägten geistigen Behinderung. ER ist dauerhaft auf fremde Hilfe, krankengymnastische Therapien, orthopädische Kontrollen und medikamentöse Behandlungen angewiesen.

€ 325.000 – OLG Schleswig, Urteil aus Februar 2003 
Infolge eines ärztlichen Behadlungsfehlers erlitt der Kläger bei der Geburt eine extrapyramidale Cerebralparese  in Form einer Tetraparese mit multifokaler Epilepsie.

 

wird fortgeführt

 
 
 

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